Visualization of equipment dependent measurement errors, but not of meridian-like channels in complementary medicine - a thermographic human cadaver study

Gerhard Litscher , Kurt Ammer

ABSTRACT

At the moment generally accepted proof for meridians in complementary medicine cannot be considered as being given. Goal of this study was to examine whether possible stimulation-induced meridian-like structures, as recently described by other authors, can be visualized and objectified in dead human subjects using infrared thermography.    

Two infrared cameras at different wavelength ranges (2 - 5 µm and 7.5 - 13 µm) were used. To validate the method described by other authors, investigations in two dead subjects (72 and 84 years) were performed.

During moxibustion near the body, different structures appear on thermal images of the human body which are clearly equipment dependent artifacts and which are not identical to what are known as meridians in complementary medicine.

The findings raise questions about the validity of the method described by other authors. Further studies using other techniques in alive human subjects are necessary regarding the possible visualization of meridians.

KEYWORDS: Meridians, thermography, dead subjects, infrared camera, complementary medicine

VISUALISIERUNG VON AUSRÜSTUNGSABHÄNGIGEN MESSFEHLERN, DIE NICHT DEN MERDIANBAHNEN DER KOMPLEMENTÄREN MEDIZIN ENTSPRECHEN- EINE THERMOGRAPHISCHE UNTERSUCHUNG AN LEICHEN

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keinen allgemein akzeptierten Nachweis für Meridiane im Bereich der Komplementärmedizin. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, zu untersuchen, ob mögliche stimulationsinduzierte meridianähnliche Strukturen, wie sie vor kurzem von anderen Autoren beschrieben wurden, auch bei Leichen mit Hilfe der Thermographie visualisiert und objektiviert werden können.

Zwei Infrarotkameras mit unterschiedlichen Wellenlängenbereichen (2 – 5µm und 7,5 – 13  µm) wurden verwendet. Um die Methode anderer Autoren zu validieren, wurden Untersuchungen an zwei Leichen (72 und 84 Jahre) durchgeführt. Während Moxibustion in der Nähe des Körpers erscheinen in den Thermographiebildern unterschiedliche Strukturen, welche klar equipmentspezifische Artefakte darstellen und nicht identisch mit Leitbahnen sind, die in der Komplementärmedizin als Meridiane bekannt sind.

Die erhobenen Befunde stellen die Wertigkeit der von anderen Autoren beschriebenen Methode in Frage. Weitere Studien mit anderen Verfahren an Lebenden sind zur Visualisierung möglicher Meridianstrukturen notwendig.

SCHLÜSSELWÖRTER: Meridiane, Thermographie, Leichen, Infrarotkamera, Komplementärmedizin

Thermology international 2007, 17: 32-35