Characteristics in spatial heat distribution
caused by different moving techniques of the ultrasound transducer
Jan Hendrik Demmink
Department of
Physiotherapy,
SUMMARY
Background
and Purpose: In patient treatment, the ultrasound transducer is moved in order to
avoid the non-uniformity of the ultrasound beam. The characteristics of the
ultrasound beam make it essential that the treatment head is moved in a consistent
manner during the ultrasound application. The purpose of this article is to
see, (a) if different techniques can be used interchangeably, (b) if faster
movement decreases the heat and (c) if different techniques have different
characteristics in spatial heat distribution.
Methods: Three
experiments were performed on the cross section of a fresh pig cadaver hind
leg, reflecting a location a physiotherapist may encounter in clinical
situations. The experiments were carried out with an ultrasound frequency of 2MHz,
an intensity of 1W/cm2 and three different techniques, i.e. an 8cm/sec circle technique, a
3cm/sec circle technique and a 3cm/sec linear technique. The temperature
increase patterns were thermally imaged at 1-minute intervals with an
insonation period of 5 minutes. In the computerized comparison, every
temperature data point from the reference image was “subtracted” from the
thermal image after the 1st, 2nd, 3rd, 4th, and 5th minute.
Results : The circle techniques show that the heat distribution is concentrated
around the middle of the circle. In the 8cm/sec circle technique the heat
distribution is found in the superficial tissue layers, while for the 3cm/sec
circle technique the heat is also found in the deeper tissue layers. The linear
3cm/sec technique shows heat at the turning points of the movement.
Conclusions: The
different techniques are not interchangeable. The three techniques have
different heating characteristics. A faster circular movement and a slow
longitudinal movement of the transducer result in superficial heating only.
KEY WORDS:
thermal effect, ultrasound, technique, physiotherapy.
RÄUMLICHE WÄRMEVERTEILUNG BEI UNTERSCHIEDLICHEN BEWEGUNGSTECHNIKEN DES ULTRASCHALLKOPFES
Hintergrund und Zweck der Studie: Bei der Ultraschallbehandlung wird der Schallkopf am
Patienten bewegt , um ein möglichst gleichförmiges
Schallfeld zu erzielen. Die Eigenschaften des Ultraschallfeldes bedingen die
Notwendigkeit, bei der Behandlung den Schallkopf in einer gleichförmigen Weise
zu bewegen. Der Zweck dieser Arbeit ist zu klären, ob ,
(a) unterschiedliche Techniken gegenseitig ausgetauscht werden können (b)
schnellere Bewegungen weniger Erwärmung bedingen und (c) unterschiedliche
Techniken zu einer differenten räumlichen Verteilung der Erwärmung führen.
Methode: An einem hinteren Oberschenkel eines frisch geschlachteten Schweines
wurden 3 Untersuchungen durchgeführt. Da Physiotherapeuten im
Oberschenkel-Hüftbereich oft eine Ultraschallbehandlung durchführen, erschien
der Oberschenkel eines Schweines ein geeignetes Modell zu sein, um die
Verteilung der durch Ultraschall induzierten Erwärmung zu untersuchen. Bei
allen Untersuchungen wurde Ultraschall einer Frequenz von 2 MHz und einer Intensität
von 1W/cm2mit drei unterschiedlichen Techniken appliziert und zwar eine
kreisförmige Bewegung mit einer Geschwindigkeit von 8cm/sek, bzw. 3/sec , und eine lineare Bewegung des Schallkopfs mit einer
Geschwindigkeit von 3cm/sec. Die Muster der Temperatur erhöhung wurden in 1
Minuten Abständen über eine Beschallungs dauer von 5 Minuten thermographisch
erfasst. In der Computer gestützten Auswertung, wurde
jeder Temperaturwert des Referenzbildes vor der Behandlung von den Wärmebildern
nach 1, 2 3, 4, und 5 Minuten Behandlung “subtrahiert”.
Ergebnisse : Es zeigte sich bei kreisförmigen Ultraschallkopfbewegungen, dass sich
die Wärmebildung in der Mitte des Kreises konzentriert. Bei schnelleren
Kreisbewegungen (8cm/sec) fand sich eine Temperaturerhöhung nur in den oberflächlichen
Gewebeschichten, während bei langsamen Bewegungen (3cm/sec) auch in der
Gewebstiefe erwärmt wurde. Bei der Bewegung des Schallkopfes über eine Strecke
fand sich die Erwärmung an den Umkehrpunkten.
Schlussfolgerung: Die untersuchten Techniken sind nicht gegenseitig austauschbar, da sie
unterschiedliche Eigenschaften der Erwärmung zeigen. Schnelle kreisförmige und
langsame lineare Bewegungen des Schallkopfes führen nur zu einer Erwärmung
oberflächlicher Gewebeschichten.
SCHLÜSSELWÖRTER: Wärmeffekt, Ultraschall,
Behandlungstechnik, Physiotherapie.
Thermology
international 2008, 18(1) 19-23