Use of Infrared Imaging to Evaluate Sex
Differences in Hand and Finger Rewarming Patterns Following Cold Water
Immersion
François Haas, Rebecca Altschul, Alexis Kruczek,
Alexander O. Haas, Laura Downing, Jeffrey M. Cohen, Mathew H.M. Lee
SUMMARY
We used Infra Red (IR) thermography to
evaluate gender differences in local thermal regulation, assessing the response
of 18 men and 16 women to a 30-second immersion of the dominant hand and digits
in water maintained at 3–5º C. IR images—taken prior to immersion, immediately
after withdrawal, at 15 second intervals for 5 minutes and 30-second intervals for
the final 5 minutes —were analyzed to obtain surface temperature of the index
finger and dorsum of the hand.Men had higher baseline temperatures than women
in both hand and finger (P<0.01). Within sex, there were no hand–finger temperature
differences. Immediately after withdrawal, temperatures showed that the finger
had cooled more than the hand. The contralateral hand and finger showed a
modest drop in temperature. After 10 minutes, men’s and women’s hands had
rewarmed to 91.5±1% and 86.5±0.9% (m±SE) of baseline, respectively
(p<0.001). Men’s fingers rewarmed to 89.5 ± 3.1%, while women’s rewarmed to
77.0 ± 3%(p<0.008). Although our data showed a
broad spectrum of rewarming patterns, particularly in fingers, we were able to
divide them into slow rewarmers (<90% return to baseline: 12 women, 5 men) and fast rewarmers (>90% of baseline: 13 men, 4 women). Fast
rewarmers demonstrated a vasodilation absent in slow rewarmers. As the
contralateral side showed a similar pattern, our data suggest that local
rewarming is partly mediated by a reflex mechanism that is more prevalent
and/or effective in men than women, possibly helping explain the higher
incidence of cold-induced vasospastic disorder in women.
Key words: thermogenesis Infrared
thermography heat loss rewarming pattern
INFRAROT-THERMOGRAPHIE ZUM NACHWEIS VON GESCHLECHTSUNTERSCHIEDEN BEI DER WIEDERERWÄRMUNG
DER FINGER NACH EINEM KALTWASSERBAD
Wir
untersuchten mittels Infrarotthermographie Geschlechts abhängige Unterschiede
der lokalen Thermoregulation an 18 Männern und 16 Frauen, nachdem sie die
dominante Hand 30 Sekunden in ein Wasserbad von 3–5ºCgetaucht hatten. Infrarotbilder
wurden vor, unmittelbar nach dem Tauchband und dann in 15 Sekundenabständen 5
Minuten lang und in 30 Sekunden Abständen in den folgenden 5 Minuten
aufgenommen. Von den Wärembildern wurden die Oberflächentemperatur des
Zeigefingers und des Handrückens bestimmt . Männer
boten sowohl am Handrücken auch am Finger höhere Ausgangstemperaturen als
Frauen (p<0.01). Innerhalb der Geschlechtsgruppen fand sich kein
Temperaturunterschied zwischen Handrücken und Finger. Unmittelbar nach dem Bad
fanden sich niedrigere Temperaturen am Finger als an der Hand. An der
kontralateralen Hand zeigte sich ein mäßiger Temperaturabfall am Finger und Handrücken.
Nach 10 Minutes, hatten sich die Handrücken der Männer zu 91.5 ± 1% des
Ausgangswertes wieder erwärmt, Frauen erreichten 86.5 ± 0.9% (Mittel ± Standardfehler)
des Startwertes (p<0.001). Die Fingertemperatur erreichte bei Männern 89.5 ±
3.1% und bei Frauen 77.0 ± 3% des Ausgangswertes (p<0.008). Obwohl wir einen
großen Bereich von Wiedererwärmungsmustern besonders der Finger fanden, konnten
wir langsame Erwärmer (<90%
des Ausgangswertes, 12 Frauen, 5 Männer) und schnelle Erwärmer (>90%
des Ausgangswertes, 13 Männer, 4 Frauen) unterscheiden. Schnelle Erwärmer boten
eine Vasodilation, die bei langsamen Erwärmern fehlte. Da die kontralateral Seite
ein ähnliches Verhalten bot, interpretieren wir unsere Daten dahin, dass die
lokale Wiedererwärmung zum Teil über einen Reflexmechanismus vermittelt wird,
der bei Männern häufiger oder effektiver vorkommt als bei Frauen. Das könnte
die größere Häufigkeit von Kälte-induzierten vasospastischen Erkrankungen bei
Frauen erklären.
Schlüsselwörter:
Thermogenese Infrarot-Thermographie, Wärmeverlust, Wiedererwärmungsmuster
Thermology
international 2007, 17(4): 147-153